Alle historischen Tempo-Dienste und ihre heutigen Standortspuren
Eine quellenkritische Übersicht der bislang im Projekt namentlich greifbaren Tempo-Generalvertretungen, Händler, Werkstätten und Stützpunkte – ergänzt um das, was sich an ihren Standorten heute belastbar feststellen lässt.
Was diese Übersicht zeigt
Historische Tempo-Zugehörigkeit und heutige Nutzung werden strikt getrennt. Eine gleiche Adresse beweist keine Unternehmensnachfolge; ein gleicher Familienname beweist keine Verwandtschaft. Spätere Hanomag- oder Rheinstahl-Verzeichnisse werden nur als Folgespur benutzt, solange ein eigener Tempo-Beleg fehlt.
Wie diese Übersicht entstanden ist
Die Geschichte des Tempo-Händler- und Kundendienstnetzes lässt sich nicht aus einer einzigen vollständig erhaltenen Liste rekonstruieren. Ausgangspunkt sind deshalb mehrere voneinander unabhängige Quellengruppen. Eine zentrale Primärquelle ist die erhaltene „Tempo-Händler- und Stützpunkt-Organisation“ von 1954. Von diesem alphabetischen Verzeichnis liegen bislang zehn fotografierte Originalblätter vor. Sie nennen Händler und Stützpunkte mit Firma, Anschrift und teilweise Telefonnummer und zeigen außerdem unmittelbar, welchem Händler einzelne Stützpunkte organisatorisch zugeordnet waren.
Ergänzt wird diese Momentaufnahme durch weitere Originalunterlagen des Tempo-Werks und seiner Betriebe: Händler- und Werkstattverträge, Kundendienst-Rundschreiben, Rechnungen, Werkstattunterlagen, Preislisten, Firmenblätter, Korrespondenzen und zeitgenössische Anzeigen. Auf diese Weise lassen sich einzelne Betriebe teilweise schon vor 1954 oder noch bis in die Hanomag-Tempo-Zeit der 1960er Jahre verfolgen.
Eine weitere wichtige Quellengruppe sind zeitgenössische Unterlagen anderer Hersteller und Geschäftspartner. Ein Beispiel ist die Land-Rover-Vorführreise von 1958: Nachdem das Tempo-Werk den Vertrieb des Land-Rover für Deutschland übernommen hatte, nennt die erhaltene Einladung konkrete Vorführstationen und damit mehrere Betriebe aus dem damaligen Vertriebsumfeld. Nach demselben Prinzip werden Anzeigen und Händlerlisten von Hanomag sowie Unterlagen von Karosserie-, Sonderfahrzeug- und Aufbauherstellern ausgewertet. Ein Betrieb wird jedoch nicht allein deshalb zum Tempo-Dienst erklärt, weil dort ein Tempo-Fahrgestell mit einem bestimmten Aufbau verwendet wurde.
Zusätzlich werden öffentliche Archive und zeitgenössische Veröffentlichungen ausgewertet: Staatsanzeiger, Handelsregister, historische Adress- und Telefonbücher, IHK-Zeitschriften, lokale Zeitungen, Festschriften und behördliche Akten. Bei noch bestehenden Unternehmen wird außerdem deren eigene historische Selbstdarstellung berücksichtigt. Solche Firmenchroniken sind besonders interessant, wenn ein heutiger Nutzfahrzeugbetrieb selbst auf seine frühere Tätigkeit mit Tempo zurückblickt; sie werden als spätere Unternehmensüberlieferung gekennzeichnet und soweit möglich mit zeitgenössischen Quellen abgeglichen.
Die heutige Standortspur wird getrennt von der historischen Tempo-Zugehörigkeit bewertet. Eine identische Adresse beweist keine Unternehmensnachfolge, und ein gleicher Familien- oder Firmenname allein belegt weder Verwandtschaft noch rechtliche Kontinuität. Ebenso wird ein Eintrag in einem späteren Hanomag- oder Rheinstahl-Verzeichnis nicht rückwirkend als Beweis einer früheren Tempo-Zugehörigkeit verwendet. In die Tempo-Übersicht gelangen solche Betriebe erst, wenn eine Tempo- oder Hanomag-Tempo-Quelle die Verbindung tatsächlich belegt.
Die Recherche ist ausdrücklich weltweit angelegt. Das ist keine nachträgliche Ausweitung ohne historischen Anlass: Nach Auswertung des Tempo-Archivs nennt der NDR insgesamt 48 Länder als Auftraggeber in den Bestelllisten des Tempo-Werks. Für jedes Land wird trotzdem zwischen bloßer Fahrzeug- oder Exportspur und einem tatsächlich belegten Importeur, Händler, Kundendienst oder Montagebetrieb unterschieden. Für die Niederlande sind beispielsweise die Importeure Tempo Wagens Import und später Auto Import Marten Rosier, die Montage von Tempo-Fahrzeugen in Boskoop sowie staatliche Matador-Beschaffungen durch niederländische Archivakten dokumentiert. Australien lässt sich inzwischen bis zu einem namentlich belegten Distributor verfolgen; in anderen Ländern ist bislang nur der Fahrzeug- oder Exportweg gesichert.
Die Übersicht ist deshalb kein unveränderliches vollständiges Händlerverzeichnis, sondern eine fortlaufende Rekonstruktion aus überprüfbaren Quellen. Neue Standorte werden nur aufgenommen, wenn sich ihre Funktion als Tempo-Händler, Großhändler, Stützpunkt, Vertragswerkstatt, Werksniederlassung, Fabrikvertretung oder vergleichbare Vertriebs- bzw. Servicestelle belegen lässt. Vermutungen werden nicht zu Tatsachen gemacht; offene Fragen bleiben als solche gekennzeichnet.
Konrad Daube
Die stärkste bislang gefundene Betriebskontinuität – mit einer noch offenen Lücke beim Tempo-Primärbeleg.
Vom regionalen Nutzfahrzeugbetrieb bis heute
Die heutige Daube Nutzfahrzeuge GmbH führt ihre Geschichte auf die 1933 von Konrad Daube gegründete Reparaturwerkstatt zurück. Die eigene Firmenchronik nennt in den 1950er Jahren einen Lkw-Betrieb mit Büssing und Magirus-Deutz, 1961 die Rheinstahl-Hanomag-Vertretung und Filialen in Alsfeld und Biedenkopf, 1966 die Eröffnung am heutigen Marburger Gelände, 1972 die Konzentration auf Mercedes-Benz Nutzfahrzeuge, 2001 IVECO und 2011 DAF.
Clubüberlieferung; Primärbeleg offen → Rheinstahl-Hanomag 1961 → Mercedes-Benz NFZ 1972 → IVECO 2001 → DAF 2011–heute
Der heutige Betrieb an der Afföllerstraße 47–49 ist als DAF Service Partner und IVECO-Vertragswerkstatt belegt. Die Tempo-Stufe wird bis zum Fund einer zeitgenössischen Tempo-Quelle nicht als geschlossen bewiesen dargestellt.
Komplette Standorttabelle des derzeit erschlossenen Bestands
Originalquellen erzählen die Händlergeschichte
Die Standorttabelle bleibt der systematische Index. Wo Rechnungen, Anzeigen, Betriebsfotos oder zeitgenössische Firmenblätter erhalten sind, werden sie unmittelbar beim jeweiligen Betrieb gezeigt. So lässt sich nicht nur feststellen, wo ein Tempo-Dienst saß, sondern auch, wie diese Betriebe arbeiteten, welche Leistungen sie anboten und wie lange ihre Spur weiterlief.

Heinrich Hinse – vom Dreirad-Lieferwagen zum Tempo-General-Vertrieb
Das erhaltene Firmenblatt beginnt 1930 mit dem Betrieb in der Unionstraße 18a und einem Dreirad-Lieferwagen als Vorderlader. Für 1932 nennt es Vertrieb und Werkstatt in der Jägerstraße 1; 1934 wurde der Betrieb zur Holzstraße in die Nähe des RWE verlegt. Nach vollständiger Kriegszerstörung entstand 1950 am RWE ein neuer Betrieb mit Verkaufspavillon, vor dem der neue Vierradwagen Matador ausgestellt wurde.
Das Tempo-Verzeichnis von 1954 nennt Heinrich Hinse, Holzstraße 3–5, Essen. 1961 erscheint Heinrich Hinse an derselben Adresse zusätzlich im deutschen Land-Rover-Händlernetz, dessen Distributor Vidal & Sohn / Tempo-Werk war. Damit ist die Betriebsspur über die eigentliche Tempo-Händlerliste hinaus belegt.
Unionstraße 18a → 1932
Jägerstraße 1 → 1934
Holzstraße → 1950
Wiederaufbau / Matador → 1954
Tempo-Verzeichnis → 1961
Land-Rover-Netz
Die Aussage des Firmenblatts, Tempo sei 1950 und 1951 der „meistgekaufte deutsche Lieferwagen“ gewesen, wird als zeitgenössische Werbeaussage dokumentiert und als zeitgenössische Werbeaussage wiedergegeben; eine unabhängige Zulassungsstatistik ist damit nicht belegt.
Anton Stapelmann – Tempo, Land-Rover, später BMW
Das Tempo-Verzeichnis von 1954 führt Anton Stapelmann, Grafenberger Allee 277. Ein zeitgenössischer Düsseldorfer Bericht von 1953 nennt ausdrücklich die „Firma Tempo-Stapelmann“, Anton Stapelmann als Inhaber und Leiter sowie rund 70 Beschäftigte. Anlass war sein 70. Geburtstag und die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes.
1958 war Stapelmann an derselben Adresse Station der von Tempo-Werk und Rover veranstalteten Land-Rover-Vorführreihe. Eine weitere zeitgenössische Anzeige von 1958 bezeichnet den Betrieb ausdrücklich als Hanomag-Tempo-Großhändler und nennt Verkauf, Kundendienst, Groß-Ersatzteillager und Spezial-Reparaturwerk. Eine Anzeige von 1960 bestätigt dieselbe Funktion und Adresse. 1961 erscheint der Betrieb weiterhin im Land-Rover-Händlernetz. Die heutige Anton Stapelmann GmbH & Co. KG sitzt noch an der Grafenberger Allee 277–287; die aktuelle Gesellschaft ist im Handelsregister unter HRA 2290 aktiv. Die spätere BMW-Phase wird als weitere Standortgeschichte getrennt dokumentiert.
„Tempo-Stapelmann“ → 1954
Tempo-Händler → 1958
Land-Rover-Vorführung → 1961
Land-Rover-Händler → später
BMW → heute
Stapelmann KG am Standort
Die in historischen Fotos eingeblendeten Tempo-Dienst-Logos werden nicht als Bestandteil des ursprünglichen Negativs gewertet. Entscheidend sind Betriebsbeschriftung, schriftliche Händlerquellen und die unabhängig belegte Adresse.


Autohaus Josef Straub – ein Tempo Rapid mit vollständigen Verkaufsdaten
Die Rechnung des Autohauses Josef Straub, Wiesenstraße 10–14, Konstanz, dokumentiert den Verkauf eines Tempo Rapid an die Gärtnerei Anton Zahn. Genannt werden Fahrgestell-Nr. 714 585, Motor-Nr. 9 EVL 15373, Farbe blau, Listenpreis 6.195 DM sowie 225 DM für Heizung und Gebläse. Nach 10 % Vorführwagenrabatt beträgt der Verkaufspreis 5.778 DM.
Der Briefkopf weist Verkauf, Reparaturen, Ersatzteillager, Autopflege und Auto-Spenglerei aus. Der Beleg beweist damit einen konkreten Tempo-Verkauf durch Straub; ob der Betrieb 1962 formal als Tempo-Händler oder Stützpunkt vertraglich eingestuft war, bleibt bis zum Fund einer entsprechenden Organisationsquelle offen.
Kassel – vom Tempo-Händler Knierim zur Fabrik-Niederlassung des Tempo-Werks
Ein außergewöhnlich gut dokumentierter Übergang: Das erhaltene Quellenkonvolut zu einem Kasseler Tempo-Kunden verbindet den selbständigen Händler Kurt Knierim 1955 unmittelbar mit der späteren Fabrik-Niederlassung der Vidal & Sohn Tempo-Werk GmbH an derselben Adresse.
1955: Kurt Knierim und Matador Fahrgestell 104202
Kurt Knierim firmiert mit Verkauf in der Erzbergerstraße 20–24 und Kundendienst in der Wolfhager Straße 177. Dokumentiert ist der frühe, luftgekühlte VW-Matador mit Fahrgestell-Nr. 104202 des Kasseler Schreiners Artur Sieling. Die Erstzulassung 17.11.1950 ist durch den bereits vorgenommenen Abgleich mit den Produktionslisten gesichert; die auf der Werkstattunterlage eingetragene Jahreszahl 1952 ist ein Schreibfehler. Am 13.12.1955 hatte das Fahrzeug bereits 120.000 km zurückgelegt.
Direkte Verbindung Knierim → Tempo-Werk
Am 16.12.1955 trat Knierim die Forderung aus der Reparaturrechnung Nr. 10810 unmittelbar an Vidal & Sohn, Tempo-Werk GmbH, Hamburg-Harburg ab. In dem Schreiben begründet er dies mit dem für die Kundenbetreuung notwendigen großen Ersatzteillager und bezeichnet die Empfänger seiner Leistungen als „alte Tempokunden“. Seine Telegrammadresse lautete „Tempo-Knierim“.
1957: Fabrik-Niederlassung Kassel an Knierims Adresse
Eine Rechnung vom 30. August 1957 trägt den Briefkopf „VIDAL & SOHN TEMPO-WERK GMBH. – Fabrik-Niederlassung KASSEL, Erzbergerstr. 20–24 – Verkauf – Kundendienst – Reparaturwerkstatt“. Damit ist spätestens zu diesem Zeitpunkt die werkseigene Niederlassung an exakt Knierims bisheriger Verkaufsadresse primär belegt. Die Quellenlage spricht derzeit stärker für eine zeitliche Nachfolge als für zwei parallel arbeitende Betriebe: Ende 1955 ist Kurt Knierim noch belegt, spätestens am 30. August 1957 die Fabrik-Niederlassung. Ein paralleler Betrieb beider ist bislang nicht belegt. Der genaue Zeitpunkt und die rechtliche Form des Übergangs zwischen Dezember 1955 und August 1957 bleiben Gegenstand der Register- und Adressbuchsuche.
Ein zweites Fahrzeug desselben Kunden
Die Rechnung der Fabrik-Niederlassung betrifft wiederum Artur Sieling und nennt Arbeiten an Wasserpumpe und Lichtmaschine. Der Matador mit Fahrgestell-Nr. 104202 scheidet dafür technisch aus, weil dessen VW-Technik luftgekühlt war und keine Wasserpumpe besaß. Das Dokument nennt weder Typ noch Fahrgestellnummer des 1957 reparierten Fahrzeugs; belegt ist lediglich, dass es sich um ein anderes, wassergekühltes Fahrzeug desselben Kunden handelte. Das genaue Modell lässt sich aus der erhaltenen Unterlage nicht bestimmen.
Primärquelle: fünfseitiges Originalkonvolut mit Knierim-Werkstattunterlagen, Forderungsabtretung an Vidal & Sohn sowie Rechnung der Fabrik-Niederlassung Kassel von 1957. Originaldokument als PDF öffnen
Standortspur heute: Im Bereich der historischen Adresse befindet sich heute der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB); dort besteht weiterhin eine Werkstattfunktion für Nutzfahrzeuge des Hilfsdienstes. Das ist eine bemerkenswerte Nutzungsspur des Fahrzeugstandorts, aber kein Beleg für eine organisatorische oder betriebliche Kontinuität zum Tempo-Werk.
Fallstudie: Händlerbezirk Kassel und Eschwege 1954
Die erhaltenen Blätter erlauben erstmals, nicht nur einzelne Adressen, sondern die regionale Hierarchie des Tempo-Netzes sichtbar zu machen. Die Spalte „zuständiger Händler“ ordnet mehrere Stützpunkte Kassel beziehungsweise Eschwege zu.
Kassel · Kurt Knierim
Verkauf: Erzbergerstraße 20–24
Kundendienst: Wolfhager Straße 177
Zugeordnete, auf den erhaltenen Blättern sichtbare Stützpunkte sind u. a. Hann. Münden/Eli Sommer, Heringen/U. Bamberger, Bad Hersfeld/Willy Seidl, Homberg/Heinrich Ulrich, Hümme/Karl Eckert, Volkmarsen/Ewald Vossebein und Treysa/Adam Mähler.
Eschwege · Ernst Möller
1954: Friedrich-Wilhelm-Straße 14.
Zu Eschwege sind u. a. Hessisch Lichtenau/Martin Horn und Sontra/Christian Kratzenberg als Stützpunkte zugeordnet. Besonders interessant: Eine amtlich veröffentlichte FIAT-Werkshändleranzeige von 1962 nennt Ernst Möller, Eschwege/Werra, Friedrich-Wilhelm-Str. 14 – dieselbe Firma und Adresse acht Jahre nach dem Tempo-Verzeichnis.
| Ort | historischer Betrieb / Person | historische Adresse | Funktion | Zeit / Beleg | heutige Nutzung / Spur | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Alsfeld | Konrad Daube | Schellengasse 37 | Daube-Filialbetrieb / spätere Nutzfahrzeugspur | späteres Verzeichnis; Firmenchronik nennt Filialgründung 1961 | An Schellengasse 37 befindet sich heute ein logo-Getränkefachmarkt. Eine automobile Nutzung oder betriebliche Fortsetzung Daube an dieser Anschrift ist heute nicht belegt. | spätere Daube-Spur keine heutige Kfz-Kontinuität |
| Bad Salzuflen | Autohaus Wilhelm Tretow KG | Herforder Straße 49 | Hanomag-Tempo-Großhändler | Zeitgenössische IHK-Veröffentlichungen 1963 und 1964 nennen den Betrieb an der Herforder Straße 49 ausdrücklich als Hanomag-Tempo-Großhändler; die Anzeige von 1964 bestätigt Funktion, Anschrift und Telefon Sa.-Nr. 3232 erneut | Der Betrieb ist außerdem bereits 1954 als auslieferndes Autohaus anderweitig dokumentiert; wann genau die Tempo-Vertretung begann, ist noch zu klären. | Tempo primär belegt |
| Biedenkopf | Konrad Daube | Georg-Kramer-Straße Hausnummer im ausgewerteten Verzeichnis nicht sicher erfasst |
Daube-Filialbetrieb / spätere Nutzfahrzeugspur | späteres Verzeichnis; Firmenchronik nennt Filialgründung 1961 | Die Georg-Kramer-Straße ist heute ein Gewerbe-/Einzelhandelsbereich. Ohne belastbare historische Hausnummer wird keine heutige Firma als Nachnutzer des Daube-Standorts bezeichnet. | spätere Daube-Spur genauer Standort offen |
| Bielefeld | Tempo-Rechter-Bielefeld | Stapenhorststraße 44 | Tempo-Fabrikvertretung; später Hanomag-Tempo-Fabrikvertretung | Zeitgenössische IHK-Veröffentlichung 1957/58: Matador-Anzeige mit ausdrücklicher Bezeichnung „TEMPO-FABRIKVERTRETUNG“; spätere Ausgabe nennt „HANOMAG-TEMPO-FABRIKVERTRETUNG“ | Die Adresse besteht fort, wird heute jedoch nicht mehr als Kfz-Betrieb genutzt. Eine rechtliche Nachfolge ist bislang nicht belegt. | neuer Primärbeleg |
| Bielefeld | Kloss & Sanftenberg GmbH | Heeper Straße 113 | HANOMAG/TEMPO-Händler | Zeitgenössische Händleranzeige 1963/64 des HANOMAG-TEMPO-Vertriebs Hannover | Als Händler des Bezirks ausdrücklich genannt; heutige Unternehmensnachfolge noch offen. | Tempo primär belegt |
| Bielefeld | Albert Fislake KG | Herforder Straße 315/317 | HANOMAG/TEMPO-Händler | Zeitgenössische Händleranzeigen 1963 und 1964 | In zwei aufeinanderfolgenden zeitgenössischen Händlerlisten an derselben Adresse belegt. | Tempo primär belegt |
| Bracht-Börholz heute Brüggen |
Joh. Spanknebel | Börholz 8 | Tempo-Werkstatt 1951 / Stützpunkt 1952 | Werkstätten- und Stützpunkt-Vertragsvorgang | 2018 ist ein Heinrich Spanknebel an derselben Anschrift Börholz 8 nachweisbar. Das ist eine bemerkenswerte Namens- und Adressspur, beweist aber weder Verwandtschaft noch Fortführung des Kfz-Betriebs. Eine heutige Kfz-Nutzung wurde nicht belegt. | Tempo primär belegt Namens-/Adressspur |
| Elmshorn | Ernst Schuldt | Köllner Chaussee 14 | Generalvertretung | Stempel in Tempo-Ersatzteileverzeichnis für E 200–400, Ausgabe 1939 | Die Anschrift besteht fort. Aktuell ist dort u. a. Gastronomie (MOIN SUSHI) belegt; ein fortbestehender Kfz-Betrieb oder eine betriebliche Nachfolge Schuldt wurde nicht gefunden. | Tempo primär belegt keine Nachfolge belegt |
| Frankfurt am Main | Habicht GmbH | Obermainstraße 1–7 | HANOMAG-TEMPO-Großhändler | Hessischer Staatsanzeiger 1963: zeitgenössische Anzeige im Umfeld der anerkannten Kraftfahrzeugwerkstätten | Weiterer Frankfurter Netzpunkt der gemeinsamen Hanomag-Tempo-Organisation; die spätere Firmen- und Standortgeschichte ist im derzeit erschlossenen Quellenbestand noch nicht vollständig geklärt. | Tempo primär belegt |
| Gelsenkirchen | Wilh. Damke oHG | Bismarckstraße 54 | Tempo-Vertretung / später Hanomag-Tempo-Umfeld | 1954er Tempo-Verzeichnis; Stadtchronik Gelsenkirchen 1954 bestätigt die Vertretungen Tempo, Hanomag und Fiat | Die spätere Unternehmensgeschichte und ein möglicher Zusammenhang mit Fritz Damke in Essen bleiben getrennte Forschungsfragen. | Tempo primär belegt |
| Gütersloh | F. H. Müther / Autohilfe Franz H. Müther | Berliner Straße / Ecke Umgehungsstraße | HANOMAG/TEMPO-Händler | Zeitgenössische Händleranzeigen 1963/64 | Als regionaler Händler mit Serviceversprechen des HANOMAG/TEMPO-Netzes ausdrücklich aufgeführt. | Tempo primär belegt |
| Hameln | Otto Löhrke | Wilhelm-Martens-Platz 3 | HANOMAG/TEMPO-Händler | Zeitgenössische Händleranzeigen 1963/64 | Die Anzeige nennt zusätzlich eine Niederlassung desselben Händlers in Höxter. | Tempo primär belegt |
| Höxter | Otto Löhrke | Albaxer Straße 59 | HANOMAG/TEMPO-Händler · Niederlassung | Zeitgenössische Händleranzeigen 1963/64 | Als zweiter Standort des Hamelner Händlers Otto Löhrke ausdrücklich in der Händlerliste genannt. | Tempo primär belegt |
| Ixelles / Brüssel Belgien |
Belgische Generalvertretung Verkaufsleiter H. J. Kurz |
1, rue J. B. Colyns heute Rue Jean-Baptiste Colyns 1 |
Generalvertretung | Tempo-KD-Rundschreiben O 60, 1. April 1954 | Das Gebäude Nr. 1 ist heute als 1935 errichtetes modernistisches Appartementhaus im Brüsseler Architektur-Inventar erfasst. Eine aktuelle automobile Nutzung oder direkte Nachfolge der Tempo-Generalvertretung ist nicht belegt. | Tempo primär belegt keine Nachfolge belegt |
| Karlsruhe | Ernst Hirt | Marie-Alexandra-Straße Hausnummer im Scan/OCR noch nicht sicher lesbar |
Tempo-Generalvertretung | Stempel in Tempo-Reparaturanweisung A 600; zusätzlich regionale Korrespondenz 1951 | Die Straße besteht fort. Ohne sicher gelesene historische Hausnummer wird keine heutige Nutzung einem konkreten Gebäude zugeordnet. | Tempo primär belegt Standortdetail offen |
| Karlsruhe | Autohaus Wipfler oHG / Temmler-Schulze | Ettlinger Straße 47 | Tempo-Großhändler | Zeitgenössisches Karlsruher Branchen-/Adressmaterial; Tempo-Großhändler ausdrücklich genannt | Die weitere Firmen- und Standortgeschichte wird noch vertieft; keine heutige Nachfolge wird ohne Registerbeleg behauptet. | Tempo primär belegt |
| Kiel | F. Süverkrüp & Söhne GmbH | Alte Weide 17 | Tempo-Hauptvertretung | Zeitgenössische Anzeige 1953 nennt ausdrücklich „Tempo-Hauptvertretung“; 1954 zusätzlich im Tempo-Verzeichnis | Das heutige Unternehmen dokumentiert in seiner eigenen Historie eine Nutzfahrzeug-Vertragswerkstatt mit Tempo an der Alten Weide 17 und besteht als Automobilunternehmen fort. | Tempo primär belegt Firmenkontinuität |
| Krefeld | Hans-Heinrich Zimpel | Gladbacher Straße 415 | Tempo-Großhändler / Tempo-Händler | Werkstätten-Vertrag 1951 und Stützpunktvorgang 1952 | Hausnummer 415 besteht weiterhin. Eine aktuelle Kfz-Firma genau an dieser Anschrift und eine Unternehmensnachfolge Zimpel ließen sich bislang nicht belastbar nachweisen. | Tempo primär belegt Nachfolge ungeklärt |
| Mainz | Schmitt & Siegmayer Nachf. Georg Klinger KG | Am Zollhafen | HANOMAG-Großhändler · TEMPO-Händler | Zeitgenössische Anzeige 1961 mit Verkauf, Kundendienst und Ersatzteilen | Direkter Beleg eines Tempo-Händlers außerhalb des bislang fotografisch erhaltenen 1954er Teilbestands; weitere Adress- und Registerspur offen. | Tempo primär belegt |
| Marburg/Lahn | Konrad Daube | Afföllerstraße 47–49 später belegter und heutiger Standort |
spätere Nutzfahrzeugvertretung; Tempo-Dienst laut Clubüberlieferung | späteres Verzeichnis + Firmenchronik; Tempo-Primärbeleg noch offen | Daube Nutzfahrzeuge GmbH besteht hier fort. Heute Nutzfahrzeugwerkstatt; DAF Service Partner und IVECO-Vertragswerkstatt, außerdem Unimog/Humbaur im Leistungsumfeld. | starke Betriebskontinuität Tempo-Stufe noch offen |
| Minden | Lutz Hermening KG | Schwarzer Weg 4 | HANOMAG/TEMPO-Händler | Zeitgenössische Händleranzeigen 1963/64 | Als Händler des Bezirks unmittelbar in der Hersteller-/Vertriebsanzeige genannt. | Tempo primär belegt |
| Paderborn | Ferdinand Happe | Ferdinandstraße 2 | HANOMAG/TEMPO-Händler | Zeitgenössische Händleranzeige 1964 | 1964 ausdrücklich als Händler des HANOMAG/TEMPO-Bezirks aufgeführt. | Tempo primär belegt |
| Sydney (Australien) | Australian National Motors Pty. Ltd. | 164–168 William Street | Distributor / Auslandsvertrieb | Zeitgenössischer Straßentest 15.08.1952 nennt Australian National Motors, William Street, Sydney, ausdrücklich als Distributor des getesteten Tempo Matador; zeitgenössische Werbung des Unternehmens führte „Tempo Trucks“ | Die genaue Dauer der Tempo-Vertretung und die Struktur des australischen Händler- und Servicenetzes sind im derzeit erschlossenen Quellenbestand noch nicht vollständig geklärt. | Tempo-Vertrieb belegt |
| West Bromwich (Großbritannien) | Ancharlco Ltd. | Paradise Street | Import / Vertrieb Tempo Hanseat | Britische historische Fahrzeugauswertung dokumentiert die Vermarktung 1952 und verweist auf einen zeitgenössischen Straßentest; erste Partie mit 40 Lieferwagen | Der zugrunde liegende Originaltest bzw. die Originalanzeige wird noch als Primärquelle gesucht; nicht mit der späteren Jensen-Lizenzfertigung gleichsetzen. | zeitgenössische Vertriebsspur sekundär erschlossen |
Weitere namentliche Spur ohne ausreichend genaue Anschrift
Theo Schmitt · Malsch
Die regionale Korrespondenz der Tempo-Generalvertretung Ernst Hirt dokumentiert Theo Schmitt in Malsch 1951 innerhalb des Vertriebs-/Reklamationswegs. Für diese Standortseite fehlt im bislang sicher gelesenen Bestand noch eine eindeutige Straßenanschrift. Deshalb wird Schmitt nicht mit einer geratenen heutigen Adresse verknüpft.
Tempo in Dänemark – Nordisk Diesel und Leon Jørgensen
Für Dänemark ist inzwischen eine konkrete Importeursfolge dokumentiert. Eine ausführliche Darstellung in Veteran Tidende berichtet, dass bereits 1948 O. E. Andersen in Kopenhagen mit Vidal & Sohn über einen Import nach Dänemark in Verbindung stand. Tatsächlicher Tempo-Importeur nach dem Krieg wurde jedoch Nordisk Diesel. Das Unternehmen übernahm den Tempo-Import 1950 und präsentierte unter anderem Matador-Fahrgestelle, Matador 1400 und Hanseat auf lokalen Ausstellungen. Anfang 1953 gab Nordisk Diesel die Tempo-Vertretung auf; die Agentur ging anschließend an Leon Jørgensen auf Østerbro in Kopenhagen. Dieselbe dänische Quelle hält außerdem fest, dass der letzte in Dänemark verkaufte Tempo-Dreiradwagen, ein Hanseat, im Frühjahr 1954 verkauft wurde. Damit lässt sich das Ende des regulären dänischen Dreiradverkaufs zeitlich ungewöhnlich genau eingrenzen. Die weitere Händler- und Werkstattorganisation unter beiden Importeuren wird gesondert verfolgt.
Tempo in Großbritannien – Ancharlco und Lizenzfertigung bei Jensen Motors
Die britische Tempo-Spur beginnt nach dem derzeitigen Forschungsstand bereits vor der späteren Jensen-Lizenzfertigung. Für 1952 ist eine Vermarktung des Tempo Hanseat über Ancharlco Ltd., Paradise Street, West Bromwich dokumentiert. Eine britische historische Auswertung nennt eine erste Einfuhrpartie von 40 Lieferwagen, die innerhalb von sechs Monaten verkauft worden sei; mindestens ein Hanseat mit dem Kennzeichen 26 AEA ist außerdem aus einem damaligen Straßentest bekannt. Diese Angaben werden bis zum Fund der zugrunde liegenden zeitgenössischen Anzeige bzw. des Tests als sekundär erschlossener zeitgenössischer Vertriebsbeleg geführt.
Eine noch weitergehende Form der Tempo-Präsenz folgte mit Jensen Motors: Jensen schloss einen Lizenzvertrag mit Vidal & Sohn und fertigte in West Bromwich eine britische Ausführung des Matador. Die Jensen-Historie bezeichnet das Fahrzeug als Jensen Tempo bzw. JNSN Tempo 1500 und datiert die Fertigung auf 1959 bis 1961; als Besonderheit gegenüber den deutschen Fahrzeugen wird die Rechtslenkung genannt. Die bislang herangezogenen Quellen weichen bei Produktionszeitraum und Stückzahl voneinander ab, weshalb diese Angaben nicht vereinheitlicht werden, bevor eine zeitgenössische Jensen- oder Tempo-Unterlage ausgewertet ist. Gesichert ist dagegen die Lizenzbeziehung und die britische Fertigung.
Quellenstand: Ancharlco/Hanseat nach britischer Fahrzeughistorie mit Verweis auf zeitgenössischen Straßentest; Jensen nach späterer Jensen-Unternehmenshistorie. Die zeitgenössischen Originalanzeigen, Import- und Händlerlisten werden weiter gesucht.
Tempo in Spanien – Tempo-Roa / Tempo Onieva und Barreiros
Spanien ist durch eine amtliche Primärquelle besonders gut belegt. Der spanische Boletín Oficial del Estado veröffentlichte am 6. Februar 1961 die Genehmigung für Industrias Motorizadas Onieva S.A., im Namen der damals in Gründung befindlichen Tempo-Roa S.A., in Madrid eine Industrie zur Herstellung leichter Nutzfahrzeuge einzurichten. Damit ist eine eigenständige spanische Tempo-Fertigung staatlich dokumentiert. Ergänzende historische Darstellungen verbinden das Projekt mit Vidal & Sohn, Barreiros Diesel und Rheinstahl-Hanomag und nennen später die Bezeichnungen Tempo Onieva bzw. Tempo Ibérica. Diese Unternehmens- und Modellgeschichte wird weiter anhand amtlicher Register, zeitgenössischer Werbung und Händlerunterlagen vertieft; insbesondere das spanische Vertriebs- und Kundendienstnetz ist noch zu rekonstruieren.
Tempo in Schweden – Fahrzeugbestand belegt, Vertriebsweg noch offen
Schweden bleibt ein Schwerpunkt der europäischen Recherche. Neben den bereits im Projekt ausgewerteten schwedischen Zulassungsspuren existieren heute noch Fahrzeuge mit schwedischer Historie. Ein erhalten gebliebener Tempo Matador von 1950 wird 2026 in Schweden mit der Angabe angeboten, nie nach Schweden importiert worden zu sein, also bereits dort zugelassen gewesen zu sein; ein weiterer Matador-Camper wird mit vorhandenen schwedischen Fahrzeugpapieren dokumentiert. Diese Fahrzeugspuren belegen jedoch noch keinen bestimmten Importeur oder Händler. Deshalb wird an dieser Stelle bewusst noch kein schwedischer Betrieb als Tempo-Niederlassung bezeichnet. Gesucht werden nun insbesondere zeitgenössische schwedische Generalagenten-, Händler- und Werkstattanzeigen sowie Register- und Messeunterlagen.
Tempo in der Schweiz – Typengenehmigungen als sichere Marktspur
Auch für die Schweiz ist die Marktpräsenz unabhängig von einzelnen erhaltenen Fahrzeugen greifbar. In den digitalisierten schweizerischen Typenscheindaten sind unter anderem Tempo Matador sowie Tempo Matador I mit eigenen Typengenehmigungen dokumentiert. Damit ist die behördliche Zulassungsfähigkeit der Modelle in der Schweiz belegt. Ein Importeur oder Händlernetz lässt sich aus diesen Typenscheindaten allein jedoch nicht bestimmen und wird deshalb erst ergänzt, sobald dafür eine eigenständige Quelle vorliegt.
Tempo in Australien – Matador-Vertrieb bis zum namentlichen Distributor belegt
Australien lässt sich inzwischen wesentlich konkreter fassen als eine bloße Exportspur. Zeitgenössische australische Straßentests dokumentieren den Tempo Matador im regulären Verkehr. Ein Test des Farmer and Settler vom 15. August 1952 nennt ausdrücklich Australian National Motors, William Street, Sydney als Distributor, der das Testfahrzeug zur Verfügung stellte. Eine unabhängige Rekonstruktion der australischen Lambretta- und Importeursgeschichte lokalisiert Australian National Motors in dieser Zeit an 164–168 William Street, Sydney und weist zeitgenössische Werbung nach, in der das Unternehmen neben Lambretta und MAN auch Tempo Trucks anbot.
Auch nach der frühen Matador-Einfuhr blieb die Marke statistisch sichtbar: amtliche australische Kraftfahrzeugstatistiken führen Tempo Matador noch bei den Neuzulassungen der Jahre 1957 und 1958 als eigene Marke bzw. Baureihe. Damit ist nicht nur das Vorhandensein einzelner erhaltener Fahrzeuge, sondern eine reale Marktpräsenz dokumentiert. Als weiterer früher Händlername wird in australischer Sekundärliteratur Continental Motors, Sydney genannt; dieser Betrieb wird erst nach Auffinden einer zeitgenössischen Anzeige oder Importeursunterlage in die Standorttabelle aufgenommen.
Quellenstand: zeitgenössischer Straßentest 1952, amtliche australische Zulassungsstatistik 1957/58 sowie historische Rekonstruktion zeitgenössischer Importeurswerbung. Das landesweite Händler- und Servicenetz bleibt offen.
Tempo in Chile – ein neuer Wiking-Verkaufsbeleg von 1954
Für Chile liegt nun ein zeitgenössischer Marktbeleg vor. Die Zeitung La Nación vom 12. August 1954 enthält im Fahrzeugangebot einen Tempo „Viking“: neu und unbenutzt, mit Werkskabine, eiserner Pick-up-Pritsche, 750 kg Nutzlast und Zweizylindermotor. Damit ist ein zum Verkauf angebotenes Tempo-Neufahrzeug in Chile unmittelbar für 1954 nachweisbar.
Der digital auslesbare Ausschnitt lässt den anbietenden Betrieb jedoch noch nicht sicher erkennen. Deshalb wird aus dieser Anzeige noch kein chilenischer Tempo-Händler oder Importeur abgeleitet. Die weitere Recherche konzentriert sich auf die vollständige Anzeige, Importregister und chilenische Händlerwerbung.
Tempo in Ägypten – Oscar Vidal 1952 vor den Pyramiden
Eine außergewöhnlich direkte Unternehmensspur führt 1952 nach Ägypten: Im Tempo-Archiv des Museums der Arbeit ist eine Aufnahme überliefert, die Oscar Vidal mit einem Tempo Hanseat vor den Pyramiden zeigt; der NDR ordnet das Foto ausdrücklich in den damaligen Auslandserfolg der Marke ein. Damit ist die persönliche Präsenz des Tempo-Unternehmers mit einem Tempo-Fahrzeug in Ägypten belegt.
Das Foto allein beweist jedoch weder einen ägyptischen Importeur noch einen Händler- oder Kundendienstvertrag. Ägypten wird daher vorerst als Unternehmens- und Fahrzeugspur geführt, bis zeitgenössische Handelsanzeigen, Importlisten oder Firmenunterlagen einen konkreten Vertriebspartner nennen.
Schon vor 1945 weltweit – die Exportspur des Tempo G 1200
Die weltweite Präsenz begann nicht erst mit Matador und Hanseat. Die vom NDR unter Rückgriff auf Tempo-/Daimler-Archivmaterial veröffentlichte Fahrzeuggeschichte nennt für den geländegängigen Tempo G 1200 ausdrücklich Exporte unter anderem nach Australien, Brasilien, Bulgarien, Chile, Finnland, Rumänien, Ungarn und in den Irak. Außerdem wird Prinz Bira von Siam als prominenter Besitzer genannt. Diese Angaben sind wichtige Suchanker für die weitere internationale Rekonstruktion.
Sie werden bewusst nicht als Händlernachweis behandelt: Ein Export in ein Land sagt noch nichts darüber aus, ob dort ein Generalimporteur, ein Händlernetz, staatliche Beschaffung oder lediglich Einzelverkauf bestand. Für jedes dieser Länder werden deshalb nun zeitgenössische Anzeigen, Importregister, Behördenakten und Handelsverzeichnisse separat gesucht.
Tempo in Indien – eine eigenständige deutsch-indische Produktionsgeschichte
Indien ist nicht als gewöhnlicher Exportmarkt oder als bloßes ausländisches Händlernetz einzuordnen. Die Quellen zeigen eine langfristige Verbindung zwischen der Unternehmerfamilie Firodia und Vidal & Sohn / Tempo-Werk, aus der eine eigenständige indische Fahrzeugproduktion hervorging. N. K. Firodia wird dabei ausschließlich als Person und Unternehmer bezeichnet; eine Firma oder Zwischenfirmierung „Firodia“ wird ohne entsprechenden Registerbeleg nicht angenommen.
Für die spätere Entwicklung liegt im Projekt nun eine besonders aussagekräftige Originalquelle vor: Abhay Firodia, Managing Director der Bajaj Tempo Ltd., schrieb am 17. Februar 1991 persönlich an Edmund Vidal. Der Brief belegt damit noch Jahrzehnte nach Beginn der indischen Produktion einen unmittelbaren Kontakt zwischen der indischen Unternehmensleitung und der Familie Vidal. Firodia beschreibt darin das damalige Programm mit Hanseat Diesel, dem frontgetriebenen Matador Max, einer 1990 eingeführten heckgetriebenen Matador-Baureihe sowie Tempo Trax und Tempo Traveller.
Für den Hanseat nennt Abhay Firodia 1991 einen Absatz von knapp 300 Fahrzeugen pro Monat. Diese Zahl wird als zeitgenössische Firmenangabe wiedergegeben, nicht als unabhängig geprüfte Verkaufsstatistik. Besonders bemerkenswert für die deutsche Tempo-Geschichte ist seine Angabe, dass 1989 und 1990 knapp 100 Hanseat-Fahrzeuge nach Deutschland exportiert worden seien. Als deutschen Importeur nennt er Ulrich Helge Schulz in Braunschweig. Damit ist die spätere Rückkehr fabrikneuer indischer Hanseat nach Deutschland unmittelbar durch die Unternehmensleitung von Bajaj Tempo dokumentiert.
Die zusammen mit dem Brief erhaltenen historischen Werbe- und Technikunterlagen zeigen die Breite der indischen Modellgeschichte: dokumentiert sind unter anderem ein dreirädriges Bajaj-Tempo-Nutzfahrzeug mit verschiedenen Einsatzvarianten, Tempo Viking F3, ein Tempo Viking Kombi, ein vierrädriger Tempo Viking Bus, Matador Diesel Pickup, weitere Matador-Varianten sowie Matador Max R 307 und Matador-Max-Vans. Die Blätter belegen, dass die indische Tempo-Geschichte weit über eine unveränderte Weiterfertigung des deutschen Hanseat hinausging und sowohl Drei- als auch Vierrad-Nutzfahrzeuge umfasste.
Gesichert dargestellt wird als Firmenname zunächst Bajaj Tempo; die spätere Umbenennung in Force Motors erfolgte 2005. Die genaue gesellschaftsrechtliche Frühgeschichte – insbesondere Beteiligungen und Rollen von Vidal & Sohn, N. K. Firodia sowie Bachraj/Bajaj – wird weiterhin getrennt anhand zeitgenössischer Gesellschafts-, Regierungs- und Firmenunterlagen rekonstruiert und nicht aus späteren Kurzfassungen vereinheitlicht.
Projektquellen: Brief Abhay Firodia, Managing Director Bajaj Tempo Ltd., an Edmund Vidal vom 17.02.1991, zwei erhaltene Briefseiten; dazu historische Bajaj-Tempo-/Tempo-Prospekt- und Technikblätter zu Hanseat, Viking, Matador und Matador Max. Aussagen zu Absatz und Export sind als Angaben des damaligen Unternehmensleiters gekennzeichnet.
Tempo in Uruguay – Germania Motors S.A.
Für Uruguay liegt inzwischen ein zeitgenössischer Werbebeleg vor. Eine Anzeige bewirbt den Tempo-Mayor, Modell 1961 und nennt Germania Motors S.A. mit der Anschrift Plaza Libertad 1174. Besonders wichtig für die Einordnung des Betriebs ist der ausdrückliche Hinweis auf mechanischen Service und einen permanenten Ersatzteilbestand. Damit ist Germania Motors nicht nur als Verkaufsstelle eines einzelnen Fahrzeugs, sondern als Betrieb mit dokumentierter Service- und Teileversorgung für das angebotene Tempo-Fahrzeug greifbar.
Weitere Quellen schreiben Germania Motors die Fertigung von Tempo Wiking und Matador in Uruguay zu. Diese Produktionsgeschichte wird erst dann in größerer Detailtiefe dargestellt, wenn dafür zusätzliche zeitgenössische Firmen-, Behörden- oder Presseunterlagen ausgewertet sind.
Tempo in den Niederlanden – Import, Montage und staatliche Großaufträge
Die niederländische Spur erweitert die Händlerforschung um eine eigene Vertriebs- und Montagegeschichte. Sie wird hier zunächst als gesonderter Länderbeitrag geführt und bei weiteren belegbaren Funden fortlaufend ausgebaut.
Tempo Wagens Import, Den Haag
Die niederländische Automobilhistorik-Dokumentation CONAM führt Tempo Wagens Import in Den Haag für 1938 bis 1960 als Tempo-Importeur. Eine erhaltene zeitgenössische Anzeige nennt TEMPO WAGENS IMPORT c.v., Z.O. Binnensingel 1, ’s-Gravenhage und bewirbt Matador 1000, Matador 1400 und Hanseat. Damit sind Firma, Anschrift und Vertriebsfunktion zeitgenössisch greifbar.
Boskoop – niederländische Montage bei Mulder
Wegen der hohen niederländischen Einfuhrabgaben auf komplette Fahrzeuge wurden Anfang der 1950er Jahre Tempo-Matador für Tempo Wagens Import bei Mulder’s Fabriek van Rollend Materieel en Landbouwmachines N.V. in Boskoop montiert. Die niederländische Automobilhistorik-Dokumentation CONAM beschreibt den wirtschaftlichen Hintergrund ausdrücklich: Komplett importierte Automobile waren mit hohen Einfuhrabgaben belastet, während in den Niederlanden montierte Fahrzeuge einem deutlich niedrigeren Tarif unterlagen. Mulder montierte deshalb neben anderen Marken auch Tempo-Lieferwagen. Die dokumentierte Bildüberlieferung bezeichnet bereits 1952 den 2000. Tempo und zeigt Fahrzeuge zur Auslieferung; genaue Gesamtstückzahlen sind bislang nicht bekannt. Boskoop wird deshalb als Montageort und nicht als gewöhnlicher Tempo-Dienst eingeordnet.
1952–1955 – Tempo für die Koninklijke Luchtmacht
Besonders belastbare Primärspuren liegen im Nationaal Archief. Die Inventare der niederländischen Luftwaffen-Materialdirektion verzeichnen für 1952 Verträge mit Tempo Wagens Import C.V. über 12 Tempo-Matador Lastwagen, 8 Tempo-Matador Autobusse, 12 Tempo-Matador Krankenwagen und 20 Tempo-Matador Lieferwagen; ein weiterer Vertrag 1952/53 betrifft 23 Tempo-Matador Lastwagen. Für 1955 ist außerdem ein Vertrag über 16 Tempo-Busse Typ Matador durch Tempo Wagens Import N.V. archiviert. Diese Akten belegen die Bedeutung des niederländischen Importeurs auch als Lieferant staatlicher Fahrzeugflotten; sie nennen jedoch noch kein nachgeordnetes Werkstattnetz.
Ab 1960 – Auto Import Marten Rosier N.V., Den Haag
Ab 1960 übernahm Auto Import Marten Rosier N.V. in Den Haag den Tempo-Import von Tempo Wagens Import. Erhalten sind zeitgenössische Anzeigen aus März und April 1960, Februar 1962 und Februar 1965. Eine arbeitsgeschichtliche Zeitzeugendokumentation zur Den Haager Industrie erinnert Rosier ausdrücklich als Importeur von SIMCA und TEMPO an der Wegastraat, einer Seitenstraße der Binckhorstlaan, mit großer Garage, Schauraum und Büro. CONAM führt Rosier für Tempo bis 1965; zugleich erscheint Rosier ab 1959/60 auch in der niederländischen Hanomag-Importgeschichte.
Vertiefte Firmenhistorien
Elmshorn · Ernst Schuldt → Autosalon Elmshorn Ernst Schuldt u. Söhne
Tempo-Spur: Ernst Schuldt ist bereits 1939 in einem Tempo-Ersatzteilverzeichnis als Generalvertretung in Elmshorn, Köllner Chaussee 14, belegt. Im erhaltenen Tempo-Händler- und Stützpunktverzeichnis von 1954 erscheint er an derselben Anschrift erneut. Damit ist eine mindestens von der Vorkriegszeit bis in die 1950er Jahre reichende Tempo-Verbindung dokumentiert.
Spätere Unternehmensspur: Der Betrieb lässt sich als „Autosalon Elmshorn Ernst Schuldt u. Söhne“ weiterverfolgen. Das Unternehmen war unter HRA 198 EL eingetragen und führte zuletzt die Anschrift Köllner Chaussee 10 + 14. 2008 wurde die Gesellschaft infolge eines Insolvenzverfahrens aufgelöst; 2013 wurde die Firma gelöscht. Damit ist hier nicht nur Standort-, sondern auch Namens- und Unternehmensfortsetzung über Jahrzehnte greifbar.
Persönliche Spur: 1972 kaufte ein Ernst Schuldt das historische LF 25 der Freiwilligen Feuerwehr Elmshorn und bewahrte es. Die Namens- und Ortsgleichheit ist bemerkenswert; die Identität mit dem früheren Tempo-Unternehmer muss für die Veröffentlichung aber noch gesondert abgesichert werden.
Kiel · F. Süverkrüp & Söhne GmbH
Tempo-Spur: Das 1954er Tempo-Verzeichnis nennt F. Süverkrüp & Söhne GmbH, Kiel, Alte Weide 17. Ein unabhängiger zeitgenössischer Beleg von 1953 ist besonders aussagekräftig: Eine Anzeige bezeichnet das Unternehmen ausdrücklich als „Tempo-Hauptvertretung“ und wirbt für den Tempo-Hanseat, ebenfalls mit der Anschrift Alte Weide 17. Zusätzlich bestätigt die heutige Firma in ihrer eigenen historischen Selbstdarstellung die Eröffnung einer Nutzfahrzeug-Vertragswerkstatt mit Tempo an der Alten Weide 17. Damit treffen hier zeitgenössischer Tempo-Beleg und die Rückschau des fortbestehenden Unternehmens zusammen.
Kontinuität: F. Süverkrüp und Söhne GmbH ist unter HRB 17 KI weiterhin aktiv. Die Registerspur reicht bis 1948 zurück; auch die heutige Gesellschaft sitzt weiterhin in der Alten Weide 17. Der Unternehmensgegenstand umfasst Kraftfahrzeughandel, Fahrzeugreparatur sowie die Herstellung von Fahrzeugfedern und -teilen. Damit liegt einer der bislang stärksten Fälle einer direkten Firmen- und Adresskontinuität eines ehemaligen Tempo-Hauptvertreters vor.
Spätere Entwicklung: 1974 ist ein Autohaus F. Süverkrüp & Söhne in Kiel als Renault-Vertragshändler fotografisch im Stadtarchiv dokumentiert. Der heutige Konzern umfasst mehrere Automobilgesellschaften. Für die Seite wird deshalb eine eigene Zeitleiste Tempo → spätere Markenvertretungen → heutige Süverkrüp-Gruppe vorbereitet.
Bad Homburg v. d. H. · Stein & Ermert KG
Tempo-Spur: Das Händler- und Stützpunktverzeichnis nennt Stein & Ermert KG, Saalburgstraße 55, Bad Homburg.
Ende der Unternehmensspur: Ein amtlicher hessischer Staatsanzeiger dokumentiert die Eröffnung des Konkursverfahrens über das Vermögen der Stein & Ermert KG an genau dieser Anschrift am 10. August 1955. Hier lässt sich damit ungewöhnlich präzise zeigen, dass ein 1954 noch im Tempo-Netz geführter Betrieb bereits im folgenden Jahr in Konkurs geriet.
Verden/Aller · Verdener Fahrzeughaus GmbH
Tempo-Spur: Im Tempo-Verzeichnis ist das Verdener Fahrzeughaus GmbH, Zollstraße 13a, dem Händlerort Bremen zugeordnet.
Unabhängige Bestätigung: Ein lokaler Veranstaltungskalender für Januar 1956 nennt das „Verdener Fahrzeughaus, Zollstr. 13 a“ mit Telefonnummer 24 34 im turnusmäßigen Kraftfahrzeugdienst. Damit ist der Betrieb auch außerhalb der Tempo-Unterlagen als aktiver örtlicher Kfz-Betrieb unmittelbar nach der Tempo-Verzeichniszeit belegt.
Offen: Die weitere gesellschaftsrechtliche Entwicklung und die heutige Nutzung der Parzelle werden noch getrennt recherchiert; eine Verbindung zu späteren Verdener Autohäusern wird ohne Beleg nicht angenommen.
Dortmund · Ludger und Arnold Berke
Besondere Provenienz: Die erhaltenen fotografierten Originalblätter des Händler- und Stützpunktverzeichnisses stammen aus dem überlieferten Unterlagenbestand der Familie Berke. Ludger Berkes Verbindung zur Dortmunder Tempo-Vertretung ist zusätzlich aus späteren Berichten und aus der Tempo/Rover-Vorführorganisation von 1958 greifbar.
Clubgeschichte: Arnold Berke war für den Tempo Club nicht nur Nachkomme eines früheren Tempo-Dienstes, sondern Zeitzeuge. Er war bereits beim ersten nordhessischen Stammtisch zu Gast, brachte Erinnerungen aus dem elterlichen Betrieb in die historische Arbeit ein und nahm mit seinem Hanseat an zahlreichen Tempo-Treffen teil. Die Berke-Geschichte wird deshalb sowohl als Firmenhistorie als auch als Geschichte der Quellenüberlieferung und des Clubwissens behandelt.
Eschwege · Ernst Möller
Tempo-Spur: 1954 nennt die Händlerorganisation Ernst Möller, Friedrich-Wilhelm-Straße 14. Mehrere Stützpunkte, darunter Hessisch Lichtenau und Sontra, sind Eschwege als zuständigem Händlerort zugeordnet.
Spätere Spur: 1962 führt eine im Hessischen Staatsanzeiger veröffentlichte FIAT-Werkshändleranzeige Ernst Möller, Eschwege/Werra, Friedrich-Wilhelm-Str. 14. Damit ist derselbe Kfz-Betrieb an derselben Adresse acht Jahre nach dem Tempo-Verzeichnis unabhängig bestätigt.
Hessisch Lichtenau · Martin Horn
Tempo-Spur: 1954 Martin Horn, Mühlweg, als Stützpunkt unter Eschwege. Die spätere Firmierung „Martin Horn & Sohn oHG“ und das heutige Autohaus Horn am Mühlweg bilden eine starke Kontinuitätsspur. Die genaue gesellschaftsrechtliche Brücke wird weiter geprüft.
Sontra · Christian Kratzenberg
Tempo-Spur: 1954 „Chr. Kratzenberg“, Sontra, zuständiger Händler Eschwege. Eine spätere Branchenquelle nennt ausdrücklich „Autohaus Christian Kratzenberg, Nachfolger Elfriede Lindemann“. Damit ist Christian als Auflösung des Kürzels sehr plausibel und eine Firmenfortsetzung nach dem namensgebenden Inhaber belegt; Übergabedatum und Rechtsform bleiben offen.
Homberg · Heinrich Ulrich
Tempo-Spur: 1954 Heinrich Ulrich, Ziegenhainerstraße 9, Stützpunkt unter Kassel. 1961 und 1963 ist der Kraftfahrzeugbetrieb an derselben Adresse amtlich belegt; 1961 erscheint die Heinrich Ulrich KG mit Fritz Ulrich. Zusätzlich reicht die örtliche Überlieferung der Familie in den Wagenbau zurück.
Volkmarsen · Ewald Vossebein
Tempo-Spur: 1954 Ewald Vossebein, Arolser Straße 20, unter Kassel. Bereits 1953 wird Vossebein amtlich als Transportunternehmer genannt; 1960 folgt die Neueintragung „Ewald Vossebein, Spedition-Kraftverkehrs“ an exakt der Arolser Straße 20. Das zeigt exemplarisch, dass Tempo-Stützpunkte auch aus anderen kraftfahrzeugnahen Gewerben heraus betrieben wurden.
Treysa · Adam Mähler
Tempo-Spur: 1954 Adam Mähler, Steingasse 27, unter Kassel. Später bestand „Adam Mähler Inhaber Friedhelm Mähler Kraftfahrzeughandel und Reparaturwerkstatt“. Die spätere Firma wechselte jedoch zur Fritzlarer Straße 13; eine durchgehende Adresskontinuität wird deshalb ausdrücklich nicht behauptet.
