Die Tempo Modellgeschichte


Mehr Nutzlast - weniger Arbeitsaufwand. Matador Zugkopf mit Wumag Hubwagen. 
Waren die Transporter nach dem Krieg nur einfache Aufbauhelfer,
so steigerte sich der Komfort gegen Ende der 50er Jahre deutlich. 
Zusammen mit der Optik wurde auch die Technik modern und  im Alltagsbetrieb brauchbarer.
Typ Matador 1,5 Tonner
Bauzeitraum 1958 - 1963
Motor Austin A 50 Vierzylinder Viertakt Reihenmotor 1.489 cm³
Leistung 48 PS
Nutzlast 1.500 kg
Stückzahl 6.285
Sonderaufbauten ab Werk: Hochpritsche, Tiefpritsche, Hubwagen, Möbelwagen und weitere
Farben ab Werk: blau (RAL 5007), grün (RAL 6011), grau (RAL 7001), rot (RAL 3002), elfenbein (RAL 1014), schwarz
Bei Zweifarbenlackierung ausserdem: hellblau, hellgrün, hellgrau
Pritsche innen: grau (RAL 7005)
Der Trend bei den kleinen Transportern wies in den 50er Jahren ganz deutlich auf mehr Leistung und grössere Nutzlast hin. Auch bei Tempo durfte die Entwicklung nicht stehen bleiben. Bald nach dem Motorwechsel von Heinkel nach Austin und der damit einhergegangenen Leistungssteigerung auf 48 PS modifizierte man den Rahmen und gestattete ab 1958 200 kg mehr Nutzlast. Damit war das Ende der Fahnenstange jedoch erreicht, mehr Nutzlast war aus dem in den 40er Jahren entwickelten Fahrgestell nicht herauszuholen. Die hohe Stückzahl der verkauften Fahrzeuge bewies deutlich den Bedarf nach solchen Fahrgestellen. Man musste, um am Markt mithalten zu können also in Zukunft ein vollkommen anderes Fahrgestell entwickeln. Dieses war der 1963 vorgestellte Matador E. Sein Konzept sollte so richtungsweisend und fortschrittlich werden, das es den Markennamen Tempo um Jahrzehnte überleben sollte.