Die Tempo Modellgeschichte

Typ F 36 (Zugkopf)
Bauzeitraum 1967-1969
1970-1971
Motor Austin A60
Hanomag D301E2
Austin A60
Mercedes OM 615
Bauart
Benzin
Diesel
Benzin
Diesel
Leistung (PS)
54
50
54
55
Hubraum
1622
1797
1622
1988
Getriebe
ZF 4DS10 und Radgetriebe
Lenkung
ZF- 40
Federung
Vorderachse: Torsionsfeder längs; Hinterachse: entfällt
Trommelbremse
Durchmesser x Breite VA: 280 x 50 oder 285 x 52  HA: entfällt
Reifen (Serie)
6,50-16
Nutzlast (kg)
bis 4.000 kg
Fahrgestell-Nummer
und Fabrikationsort
6920001- Harburg und Bremen (ab 1969)

Bauzeitraum
1972-1973
1973-1975
Motor
Austin A60
Mercedes OM615
Mercedes OM615
Bauart
Benzin
Diesel
Diesel
Leistung (PS)
54
60
60
Hubraum
1622
2197
2197
Getriebe
ZF 4DS10/2 und Radantrieb
Lenkung
ZF-Gemmer 7340
Federung Vorderachse: Torsionsfeder längs; Hinterachse: entfällt
Trommelbremse
Durchmesser x Breite VA: 285 x 52  HA: entfällt
Reifen (Serie)
6,50 - 16
6,50 R16C
Nutzlast (kg)
bis 4.000 kg
Sonderaufbauten ab Werk:
Farben ab Werk Hanomag: Perlweiss (HG 2005), Kieselgrau (HG 2006), Schiefergrau (HG 2007), Gelbolive (HG 2008), Rubinrot (RAL 3004), Moosgrün (RAL 6011), Stahlblau (RAL 5007), Capriblau (HG 2009),  Grau für Pritschen innen (RAL 7005), Grau für Stossstangen und Stossecken (RAL 7011)

unter HHF/Mercedes Regie auch: Resedagrün (HG 2), Seegrün (HG 2025), Blaugrün (HG 7), Kurierblau (HG 33), Papyrosweiss (HHF 2021), Hellgrau (HG 8),  Blaugrau (HG 10)

Der Hanomag F basiert auf dem Tempo / Hanomag Matador E. Im Prinzip gab es, basierend auf dem  ehemaligen Tempo Matador E vier Faceliftings, die ab 1970 auch bei Mercedes mitgemacht wurden:
 
1966 - 1967 Hanomag Matador E nur das Logo änderte sich
1967 - 1969 Hanomag F 20 - F 36 ersetzen Matador und Athlet 1. Facelift, der Matador bekommt eine neue Karosserie, im Typenschild steht jedoch weiter Matador E
1970 - 1971 Hanomag Henschel F 20 - F 36 2. Facelift
1972 Hanomag Henschel F 20 - F 36 3. Facelift
1973 - 1975 Hanomag Henschel F 20 - F 36 4. Facelift, das 1970 für den Mercedes L 206 D weiterentwickelte Fahrgestell wird ab jetzt auch beim Hanomag verwendet

Die Fahrzeuge wurden ab 1970 sowohl mit der Herstellerbezeichnung Hanomag Henschel Fahrzeugwerke (HHF) als auch mit der Herstellerbezeichung Arbeitsgemeinschaft Hanomag Henschel/Mercedes-Benz verkauft. Der Mercedes hieß dann später nur noch Mercedes Benz. Der Unterschied zwischen Hanomag und Mercedes war zunächst das von Mercedes weiterentwickelte Fahrgestell. In dieses Fahrgestell wurde zunächst nur der OM 615 Dieselmotor aus dem Mercedes 200 D/8 eingebaut. Das Fahrzeug hieß nun entsprechend der Nutzlast 206 D bzw. 306 D und durfte den Stern tragen. Ab dem letzten Facelifting 1973 wurde dann nur noch das Mercedes Fahrgestell gebaut. Das Auto konnte jedoch noch 2 Jahre wahlweise als Hanomag oder als Mercedes sowohl mit dem Diesel, als auch mit dem Austin A 70 Benzinmotor bestellt werden. Mit der Produktionseinstellung im ehemaligen Tempo Werk im Februar 1975 endete auch der Markenname Hanomag am letzten Tempo Transporter. Ab diesem Zeitpunkt gab es den Tempo Transporter nur noch mit Mercedes Stern. In Bremen wurden bis 1978 weitere 67.914 Fahrzeuge hergestellt, ehe das Band für immer angehalten wurde.